Montag, 9. September 2013

Neue Praxis für Pränataldiagnostik in Ludwigsburg – in der Kinderklinik des Krankenhauses

Die umfassende medizinische Mutter-Kind-Versorgung der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim wird seit wenigen Wochen durch die Kooperation mit einem Spezialanbieter erweitert. Die private Praxis für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Dr. Harald Müller, die ihren Tätigkeitsschwerpunkt in der Pränatalen Diagnostik hat, eröffnete in den Räumen der Kinderklinik im Klinikum Ludwigsburg eine Praxis.

Pränataldiagnostik ist ein Fachgebiet, das sich mit der Untersuchung der Frau und des ungeborenen Kindes zur Früherkennung von Fehlbildungen beschäftigt. Gerade bei Risikoschwangerschaften oder bei Frauen über 40 hilft die Pränataldiagnostik mögliche auftretende Probleme schon in einer Frühphase der Schwangerschaft zu erkennen.

Die neue Spezialpraxis für Mutter und ungeborenes Kind bietet verschiedene Leistungen wie beispielsweise Ultraschall-Fehlbildungsdiagnostik, Herzdiagnostik, Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) oder Nabelschnurpunktion an. In der Praxis arbeiten niedergelassene Ärzte. Großer Vorteil der direkten Anbindung an das Krankenhaus Ludwigsburg: Bei Komplikationen erfolgt eine Kooperation oder weiterführende Behandlung durch die Spezialisten der Kinderklinik im Klinikum Ludwigsburg. 

Kontakt: Praxis für Pränataldiagnostik  am Klinikum Ludwigsburg, Posilipostr. 4. 71640 Ludwigsburg, Telefon (07141) 991 52 44. www.praenatal-ludwigsburg.de 

September 2013. Redaktion mag21

Donnerstag, 29. August 2013

Fachmesse für Unternehmensgesundheit "Human Capital Care" findet wieder in Stuttgart statt: am 8./9. Oktober 2013 in der Carl-Benz-Arena

„Wir sind für die Zukunft vorbereitet!“ – so lautet das Motto einer zweitägigen Fachveranstaltung rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement. Am 8. und 9. Oktober 2013 präsentieren 70 Aussteller und 60 Referenten in Stuttgarts Carl-Benz-Arena mit dem Netzwerk HUMAN CAPITAL CARE Personallösungen rund um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Personalmarkt von morgen. Premiere der Veranstaltung war im letzten Jahr.

Das Netzwerk HUMAN CAPITAL CARE präsentiert auf der Fachmesse in Stuttgart, zusammen mit den Schirmherren Dr. Monika Stolz (frühere BW-Sozialministerin) und Prof. Dr. Bernhard Badura (Universität Bielefeld) Lösungen für erfolgreiche Unternehmen. Die Positionierung in dem sich wandelnden Personalmarkt erfordert von Personalchefs konsequentes Handeln zur langfristigen Konkurrenzfähigkeit.

Eine Kernfrage lautet: Wie kann man sich als Arbeitgeber aufstellen, um für den Personalmarkt der Zukunft fit zu sein? Hierzu kommen auch 16 Führungskräfte erfolgreicher Unternehmen zu Wort. In vier Diskussionsrunden mit Erfahrungsaustausch schildern sie, was einen guten Arbeitgeber ausmacht. Zur Messe: Rund 70 Aussteller aus einem breiten Angebotsspektrum sind vertreten, etwa B.A.D GmbH und Deutsche DAK.
 


Zusätzlich als Veranstaltung in der Veranstaltung kommt am 8. Oktober die Künstlerin „Frl. Wommy Wonder“ in die Carl-Benz-Arena nach Bad Cannstatt. Sie gestaltet beim Netzwerkabend ein ironisches Programm für alle Spätkommer zum Thema Gesundheit.

Erfahrungsaustausch: Das Netzwerk ist mit einem Online-Portal inklusive Online-Magazin (siehe hier) auch unter dem Jahr aktiv ist. Dazu gehören auch Fachbeiträge und Produktvorstellungen über eine Webinarplattform und Angebote für das Netzwerk in einem neuen Shopsystem.

Veranstalter der Human Capital Care ist Eventus49,  eine auf das Thema Treffpunkt Unternehmensgesundheit spezialisierte Veranstaltungsagentur mit Sitz in Stuttgart.

Mehr Infos zur Fachmesse unter: www.human-capital-care.de
 

August 2013. Redaktion mag21
 


Freitag, 23. August 2013

Kalender 2014 für das "Olgäle" – Charityprojekt rund um das Stuttgarter Kinderkrankenhaus

Das Olgahospitals in Stuttgart – eine der traditionsreichsten Kinderkliniken in Baden-Württemberg –l zieht im November 2013 um. Neuer Standort ist dann ein moderner Neubau auf dem Gelände des Katharinenhospitals am Rande der Stuttgarter City. Beide Krankenhäuser gehören zum Klinikum Stuttgart. Die alten Gebäude des Olgahospital werden abgerissen – dort wird ein innerstädtisches Wohnquartier entstehen und dringend benötigen Wohnraum in Stuttgart-West schaffen.

Doch auch etwas Wehmut schwingt mit, wenn der Standort aufgegeben wird. Barbara Raff, eine langjährige Mitarbeiterin des Olgahospitals, hat zur Erinnerung an das alte „Olgäle“ für das Jahr 2014 aus einer Fotoserie einen Kalender und ein Poster zusammen gestellt, die mit großer Einfühlsamkeit ein Bild von Gebäude und Atmosphäre in der Bismarckstraße festhalten.

Der Kalender und das Plakat sind ab sofort erhältlich. Informationen und Bestellung direkt bei Barbara Raff unter barbararaff2013@gmail.com
.

Gut zu wissen: Vom Erlös jedes Kalenders oder Posters gehen fünf Euro als Spende an die “Christliche Humanitäre Hilfe Für Gambia”(www.gambiahilfe-hohenlohe.com)


August 2013. Redaktion mag21 

Freitag, 16. August 2013

"Gesundheit im Zelt" – Feuerbacher Alte Apotheke startete ein Podiumsdiskussion im eigenen Innenhof

"Gesundheit im Zelt" – Verbraucherevent mal anders

Immer mehr Ärzte, Fitness-Studios oder auch Apotheken laden zu Veranstaltungen, wo sich Verbraucher und Kunden über Trends in Medizin und Wellness informieren können oder Expertentipps erhalten. Auch die Alte Apotheke in Stuttgart-Feuerbach hat jetzt ein derartigs Kundenevent aufgesetzt: "Gesundheit im Zelt".

Im Juli 2013 war Premiere im Innenhof der Alten Apotheke in der Stuttgarter Straße 51. Über 70 Interessierte kamen trotz sommerlicher Temperaturen und nutzten die Gelegenheit mit Vertretern aus Gesundheitswesen und -politik direkt über ihre Anliegen und Wünsche zu diskutieren.

Rede und Antwort standen hierbei Dr. Irmtraut Kruck, Ärztin für Innere Medizin und Kardiologie; Karin Maag MdB, Mitglied im Gesundheitsausschuss und aktuelle CDU-Bundestagskandidatin in Stuttgart; Dr. Norbert Metke, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung; Katharina Stang, 1. Vorsitzende des TEB e.V. Selbsthilfe und Dr. Petra Steinbeck, Inhaberin der Alten Apotheke und Initiatorin des Projektes.

Daneben meldeten sich auch niedergelassene Ärzte aus Feuerbach und Vertreter der hiesigen Krankenkassen wie Oliver Kromer, stv. Leiter des Regionalzentrums Stuttgart der DAK-Gesundheit und Harald Müller, Landesvorsitzender der Barmer GEK, aus dem Publikum zu Wort.

Die Bürger konnten direkt bei den Fachleuten Gesetze und Beschlüsse hinterfragen und Rückmeldung geben aufgrund deren Erfahrungen, etwa mit Arzneimittel-Rabattverträgen. Zwar bedeuten diese laut Dr. Metke eine erhebliche Kostensenkung für die Krankenkassen und damit mehr Spielraum für neue und weitere medizinische Leistungen, für den einzelnen Patienten aber kann dies zu einem häufigen Wechsel des Medikaments führen, wenn sie dieses nicht vertragen.

Aber auch der Sinn oder Unsinn von individuellen Gesundheitsleistungen, den sogenannten Igel-Leistungen oder das Hausarztmodell, der personelle Notstand in Krankenhäusern oder die Leitlinien des Gesundheitssystems wurden neben vielen weiteren medizinischen Themen hinterfragt und erörtert. 

Gastgeberin Dr. Petra Steinbeck (Alte Apotheke Feuerbach), rechts, mit den Experten

Unter dem Motto „Miteinander reden ist besser als übereinander“ bedankte sich Karin Maag ganz herzlich bei der Organisatorin Dr. Petra Steinbeck.

Ziel der Aktion – Fortsetzung folgt – war das persönliche Anliegen von Dr. Petra Steinbeck, Bürger und Verantwortliche aus dem Gesundheitswesen miteinander in Kontakt zu bringen, um ein besseres und verständnisvolleres Miteinander anzustoßen: „In unseren Kontakten mit Kunden erleben wir in der Alten Apotheke viele Schicksale mit und den dringenden Wunsch der Patienten, qualifizierte Antworten auf ihre Sorgen und Nöte zu erhalten. Schließlich ist es das Geld der Patienten das im Gesundheitswesen verteilt wird und auch jenen zugute kommen soll.“ 


Infos: Alte Apotheke Stuttgart-Feuerbach: www.aa-s.de


August 2013, Redaktion mag21
Copyright Fotos: PR/Pressebüro Dieterich



Online-Tipps für Chroniker - AOK Baden-Württemberg bietet neuen Service für chronisch Kranke und deren Angehörige

Rund 355.000 Versicherte mit chronischer Erkrankung sind bei der AOK im Land in ein strukturiertes Behandlungsprogramm (DMP = Disease Management Programm) eingeschrieben. Für chronisch Kranke und deren Angehörige bietet die AOK Baden-Württemberg jetzt als erste Krankenkasse online Informationen zum Umgang mit der Krankheit.

Die neuen Internetseiten für chronisch Erkrankte sind ab sofort unter www.aok-bw.de/curaplan-aktiv verfügbar. „Wir ergänzen damit unsere regelmäßig erscheinende DMP-Zeitschrift Curaplan aktiv“, so Kurt Wesselsky, Pressesprecher der AOK Baden-Württemberg. „Im Internet können jetzt wichtige Zusatzinformationen, wie beispielsweise eine verständliche Übersicht über alle Untersuchungen, die für Herzkranke im Behandlungsprogramm vorgesehen sind, abgerufen werden. Oder der Diabetiker kann zum Beispiel eine Checkliste zur Vorbereitung eines Ausflugs oder für ihn geeignete Kochrezepte erhalten.“


Durch die Verbindung von Zeitschrift und Internet will die AOK in BaWü ihre Versicherten dabei unterstützen, besser mit ihrer chronischen Erkrankung zurechtzukommen. Neben den Betroffenen können auch Angehörige von dem neuen Angebot profitieren, weil sie nicht selten in den Alltag des chronisch Erkrankten einbezogen sind.


August 2013. Redaktion mag21