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Montag, 11. Juni 2012

FOCUS: Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart ist beste nicht-unversitäre Klinik in Baden-Württemberg

Die Redaktion des Magazins FOCUS ermittelt regellmäßig durch aufwendige Umfragen die besten Kliniken in Deutschland. Das aktuelle Ranking listet auch das Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) in Stuttgart auf. Großer Erfolg für das ärztliche und kaufmännische Leitungsteam: Das RBK ist nicht nur landesweit unter den Top Ten – gleich mehrere Fachbereiche haben auch bundesweit Spitzenpositionen erzielt.

Zum Verfahren: Die FOCUS-Redaktion befragte mehr als 18.000 einweisende Mediziner nach ihren Klinik-Empfehlungen. Auch Hygienestandards, Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit, Komplikationsquoten sowie die Ausstattung der Krankenhäuser wurden genau untersucht und flossen in die Gesamtbewertung mit ein. Drei Fachbereiche des RBK haben es mit ausgezeichneten Wertungen bundesweit in die Top Ten geschafft:

• Abteilung für Thoraxchirurgie, RBK Standort Klinik Schillerhöhe: Die Abteilung von Prof. Dr. Godehard Friedel wurde für die Indikation „Lungenkrebs“ deutschlandweit auf den zweiten Platz gewählt. Prof. Friedel wurde Ende 2011 bereits als „Top-Mediziner“ für Lungenkrebs in die renommierte „FOCUS-Ärzteliste“ aufgenommen.

• Abteilung für Kardiologie, RBK: Die Abteilung von Prof. Dr. Udo Sechtem, der ebenfalls im Dezember 2011 von der „FOCUS Ärzteliste“ als einer der führenden Spezialisten seines Bereichs ausgezeichnet wurde, erreicht für den Fachbereich „Kardiologie“ deutschlandweit den fünften Platz.

• Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie, RBK: Auch Priv.-Doz. Dr. Ulrich Franke wurde Ende 2011 als einer der „Top-Mediziner“ seines Fachs auf die „FOCUS Ärzteliste“ gewählt. Seine Abteilung konnte im deutschlandweiten Ranking des Bereichs „Herzchirurgie“ den zehnten Platz erreichen.

In der Anfang Juni 2012 veröffentlichten Länder-Liste des Klinik-Vergleichs erreichte das RBK einen ausgezeichneten sechsten Platz. Die Plätze eins bis fünf wurden ausnahmslos von Universitätskliniken eingenommen. „Die Platzierung freut uns natürlich sehr“, erklärt Ullrich Hipp, Geschäftsführer der Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH. „Das Ergebnis macht deutlich, dass unser hoher Qualitätsanspruch dem Patienten direkt zugute kommt – und unsere Philosophie, stets nach Verbesserungen zu streben, immer noch aktuell ist, obwohl sie vor mehr als 70 Jahren von unserem Stifter Robert Bosch geprägt wurde“.

Mit seinen beiden zusätztlichenStandorten Klinik Schillerhöhe und Klinik Charlottenhaus und der Stammklinik in Stuttgart-Nord deckt das RBK insgesamt 19 Fachbereiche ab. Sieben interdisziplinäre Zentren, davon fünf zertifiziert von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., sorgen für eine Bündelung von Kompetenzen zum Wohle des Patienten. Durch die enge Anbindung an das Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie werden aktuelle Forschungsergebnisse rasch in die tägliche Therapie eingebunden. Insgesamt verfügt das RBK über 935 Betten und ist damit die zweitgrößte Klinik Stuttgarts. Mehr Informationen unter ww.rbk.de

Juni 2012. Redaktion mag21




Freitag, 14. Oktober 2011

Klinikum Ludwigsburg: Gefäßzentrum ist spitze - neue Auszeichnung für interdisziplinäre Zusammenarbeit


Gefäßerkrankungen sind im Vormarsch. Von der im Alter zunehmenden Gefäßverkalkung – auch Arteriosklerose genannt - sind in der Regel alle Arterien des Körpers betroffen. Dies kann zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Beinamputation führen. In Deutschland gibt es rund 250.000 Patienten mit Beinamputationen. Durch Studien ist aber belegt, dass sich die Amputationszahlen durch die rechtzeitige Einbeziehung eines Gefäßchirurgen und die anschließende gute Zusammenarbeit der einzelnen mitbehandelnden Fachdisziplinen deutlich senken lassen. Dies gilt insbesondere für Diabetiker mit Durchblutungsstörungen.

In der gefäßchirurgischen Klink am Klinikum Ludwigsburg (Landkreis Ludwigsburg) ist man für diese Entwicklung gut gerüstet. Gerade die Kooperation der Fachdisziplinen wie Gefäßchirurgie, Radiologie, Kardiologie, Nephrologie und Neurologie in der Behandlung von Gefäßpatienten klappt hier hervorragend. 

Prüfsiegel "anerkanntes Gefäßzentrum" erneut vergeben
Unabhängige Prüfer haben der Klinik für Gefäßchirurgie mit seinen Kooperationspartnern erneut eine ausgezeichnete Arbeit attestiert und das Gefäßzentrum zertifiziert. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin überreichte das aktuelle Prüfsiegel „anerkanntes Gefäßzentrum“ im Oktober 2011 an den Ärztlichen Direktor Privatdozent Dr. Johannes Gahlen und sein Team.

Neben den guten Noten für die fachübergreifende Zusammenarbeit wurde von den unabhängigen Gutachtern auch die technische Ausrüstung als exzellent bewertet. „Die Überreichung des Prüfsiegels als anerkanntes Gefäßzentrum bestätigt nicht nur die hochqualifizierte gefäßmedizinische Versorgung der Patienten, sondern auch  die reibungslose Zusammenarbeit der Experten innerhalb der Klinik“, freut sich Dr. Johannes Gahlen über die erneute Zertifizierung.

Von links nach rechts: Regionaldirektor M. Ziegler, Oberarzt W. Staiger und Privatdozent J. Gahlen, Ärztlicher Direktor der Ludwigsburger Klinik für Gefäßchirurgie

Im Gefäßzentrum Ludwigsburg wurden im vergangenen Jahr über 1.600 Operationen und etwa 4.000 Katheterbehandlungen am Gefäßsystem durchgeführt. Darüber hinaus ist die Spezialisierung mit der Einführung neuer Operationstechniken weiter erfolgreich vorangeschritten. Wichtig war hierbei der im Sommer 2011 erfolgreich in Betrieb genommene Hybrid-Operationssaal. Er stellt die Verbindung eines modernen Operationssaals mit einer Hightech-Röntgenanlage dar. 

Modernste OP-Methode bei Aussackung der Hauptschlagader
Durch diese Verbindung herkömmlicher Operationsmethoden mit neuesten Methoden bildgebender Verfahren haben moderne, schonende Behandlungsmethoden einen direkten Weg in den Operationssaal gefunden. Dies kommt insbesondere den Patienten zugute, die an einem so genannten Aortenaneurysma leiden. Diese Aussackung der Hauptschlagader, die jederzeit platzen kann und deshalb lebensbedrohlich ist, kann in den meisten Fällen nur durch eine Operation beseitigt werden - früher musste in vielen Fällen eine große Brust- oder Bauchoperation durchgeführt werden. 

Auf diesem Wege ist es jetzt sogar möglich Hauptschlagadern für Niere Darm und Leber wieder anzuschließen. Mitte 2011 ist diese Behandlungsmethode erfolgreich im Hybrid-OP des Klinikums Ludwigsburg und erstmalig im Großraum Stuttgart durchgeführt worden.

Oktober 2011. Redaktion mag21
Copyright Foto: Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH