Neue Volkskrankheit oder einfach Mode-Erscheinung, wenn Menschen überfordert sind oder sich überfordern lassen, Stichworte ständige Erreichbarkeit und hoher privater Stress durch ständige Online-Kontakte? Burn-Out! Immer mehr Berufstätige melden sich heute mit außergewöhnlichen Erschöpfungserscheinungen krank. Mit ein paar Tagen Urlaub ist es hier aber nicht getan – gefordert sind psychosomatische Betreuung und Beratung, wenn es um eine neue Work-Life-Balance geht.
Eine renommierte Adressen für Burn-Out-Therapien ist die Sonneneck-Rehaklinik im Südschwarzwald (Baden-Württemberg). Bei der Behandlung von Erschöpfungszuständen, Depressionen, Trauma- und Angststörungen setzt man hier erfolgreich auf die Kombination schulmedizinischer psycho-somatischer Verfahren mit anthroposophisch-naturheilkundlichen Ansätzen.
Die Nachfrage nach einer ganzheitlichen Therapie steigt stetig. Seit April 2014 will auch die Psychosomatische Rehaklinik Sonneneck wieder an den Erfolg der privaten „Psychosomatischen Fachklinik Sonneneck GmbH“ anknüpfen. Sie wartet nun nach einer betriebsbedingten Insolvenz mit einem neuen finanzstarken Träger auf.
Alleiniger Gesellschafter dieser GmbH ist der englische Klinikbetreiber Lifespan Health Care Ltd.. So bilden die beiden Sonneneck-Kliniken künftig zwar keine Firmengruppe mehr, folgen aber weiterhin ihrem erfolgreichen Therapiekonzept unter der ärztlichen Leitung des Facharztes für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Dr. med. Christian Schopper. Er war zuvor u.a. als Leiter der neurologischen Abteilung der Universitätsklinik Zürich tätig.
Im beschaulichen Kurort Badenweiler in Südbaden bietet die Rehaklinik mit Blick in die Vogesen ihren Patienten weit mehr als nur Ruhe und Erholung. Der Therapieansatz basiert nicht nur darauf, dass der Mensch mit seiner ganz individuellen Persönlichkeit Berücksichtigung findet, sondern vor allem auf der Erweiterung der neuesten Erkenntnisse der klassischen durch die anthroposophisch-naturheilkundliche Medizin.
So gehört der weitgehende Verzicht auf Fernsehen und Internet ebenso ins ganzheitliche Konzept wie gesunde Ernährung und die Begegnung mit verschiedensten Formen der Körpertherapie.
In der Rehaklinik werden gruppentherapeutische Angebote mit individuellen Einzel-Therapien kombiniert. Diese kommen je nach Krankheitsbild zum Einsatz und helfen die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Dazu gehören die Craniosacral-Therapie, Dauerdusche, Heileurythmie, Physiotherapie und rhythmische Massage.
„Ich freue mich, dass die Fachkräfte der insolventen Rehaklinik aus den Bereichen Medizin, Pflege, Therapie und Verwaltung von der neuen Betreibergesellschaft übernommen werden konnten. Derzeit werden umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in Angriff genommen“, erklärt Geschäftsführer Joachim Magin.
Die psychosomatische Rehaklinik Sonneneck (www.rehaklinik- sonneneck.de) hat aktuell 30 Betten und behandelt gesetzlich und privat versicherte Patienten sowie Selbstzahler. Die psychosomatische Fachklinik (www.kliniken-sonneneck.de) verfügt derzeit über 32 Betten und steht Privatpatienten und Selbstzahlern offen.
November 2014. Redaktion mag21
mag21 ist Ihr Gesundheits- und Wohlfühlportal für Baden-Württemberg. Lesen Sie hier interessante, regionale Tipps aus den Bereichen Vorsorge, Gesundheit, Ernährung, Wellness, Body & Soul, Schönheit, Lebenshilfe sowie aktive Freizeit- und Urlaubsgestaltung. Erstellt von der Redaktion mag21 und Fachjournalisten.
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Dienstag, 25. November 2014
Mittwoch, 24. April 2013
Spirituelles Allgäu: Bei Immenstadt lockt ein Buddhismuszentrum Besucher aus Welt. Bereicherung für die Region
Wer die Historie des Allgäus und der Nachbarregionen Vorarlberg und Oberschwaben studiert, findet immer wieder Geschichten von Wunderheilern, Kräuterweibern und anderen spirituellen Menschen oder Begebenheiten. Ohne Frage aber ist dieser Teil Deutschlands ein herrlicher Ort zum Ausspannen, Runterkommen und Kraft tanken.
Seit 2007 sind es auch Buddhisten, die bei Immenstadt einen Treffpunkt erhalten haben: das Buddhistische Europazentrum oberhalb des Großen Alpsees, untergebracht in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla. Allein im Sommer 2012 kamen rund 3000 Buddhisten aus aller Welt zu Meditationen und Fortbildungen ins Allgäu. Ganz aktuell: Seit April 2013 entstehen auf Gut Hochreute fünf neue Wohnungen und zusätzliche Gästeräume, außerdem wird eine bestehende Scheune in einen große Meditationsraum umgebaut.
Wer betreibt das Zentrum? Die 1999 gegründete Buddhismus Stiftung Diamantweg, die es zu einem internationalen Treffpunkt für Buddhisten aus aller Welt ausgebaut hat. Der Buddhistische Dachverband Diamantweg, kurz BDD, ist ein gemeinnütziger Verein und zugleich Eigentümer des Gutes Hochreute. Das Ziel der Buddhismus Stiftung im Allgäu ist
es, nach eigener Aussage, als Laienbuddhisten der modernen Welt die
Jahrtausende alte buddhistische Weisheit zugänglich zu machen. Einmal
pro Jahr findet auf Gut Hochreute ein internationaler Sommerkurs statt –
dann reisen neben den Anhängern der Glaubensrichtung alljährlich auch
wichtige Lehrer der so genannten „Karma Kagyü Linie“ aus aller Welt ins
Allgäu an.
Das Jahr über bietet das buddhistische Europazentrum am Alpsee zudem Meditationen, buddhistische Belehrungen, Wochenendkurse, Seminare, Konzerte oder zum Beispiel auch die Organisation von Hochzeitszeremonien an.
Was wird genau neu gebaut? Ein Niedrigenergiebau mit begrüntem Dach für Wohnraum, Gästezimmer, Büro- und Seminarräume. Durch die Auslagerung des Seminarbetriebs aus der Jugendstilvilla soll das denkmalgeschützte Gebäude entlastet werden. Im Art-deco-Stil von dem Architekten Karl Surber zwischen 1910 und 1911 erbaut, diente es einer wohlhabenden Augsburger Familie als Sommersitz. Große Teile der Gebäude befinden sich bis heute im Originalzustand – sie sind historisch, architektonisch und kulturell von Bedeutung.
Auch die Außenanlage von Gut Hochreute wird in diesem Jahr neu gestaltet. Man will sich hier rückbesinnen auf die alten Nutzungsformen in der Region mit offen fließendem Bachsystem, Streuwiesen mit Wildobstbäumen und Wildsträuchern sowie mit neuer Weidefläche. Ausgebaut wird ferner eine alte Scheune – hier entstehen eine Küche und ein Essraum sowie ein Meditationsbereich. Infos: www.diamantweg.de
April 2013. Redaktion mag21
Copyright Foto: PR
Seit 2007 sind es auch Buddhisten, die bei Immenstadt einen Treffpunkt erhalten haben: das Buddhistische Europazentrum oberhalb des Großen Alpsees, untergebracht in einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla. Allein im Sommer 2012 kamen rund 3000 Buddhisten aus aller Welt zu Meditationen und Fortbildungen ins Allgäu. Ganz aktuell: Seit April 2013 entstehen auf Gut Hochreute fünf neue Wohnungen und zusätzliche Gästeräume, außerdem wird eine bestehende Scheune in einen große Meditationsraum umgebaut.
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| Gut Hochreute bei Immenstadt: Spatenstich zur Erweiterung des Buddhismus-Zentrums |
Das Jahr über bietet das buddhistische Europazentrum am Alpsee zudem Meditationen, buddhistische Belehrungen, Wochenendkurse, Seminare, Konzerte oder zum Beispiel auch die Organisation von Hochzeitszeremonien an.
Was wird genau neu gebaut? Ein Niedrigenergiebau mit begrüntem Dach für Wohnraum, Gästezimmer, Büro- und Seminarräume. Durch die Auslagerung des Seminarbetriebs aus der Jugendstilvilla soll das denkmalgeschützte Gebäude entlastet werden. Im Art-deco-Stil von dem Architekten Karl Surber zwischen 1910 und 1911 erbaut, diente es einer wohlhabenden Augsburger Familie als Sommersitz. Große Teile der Gebäude befinden sich bis heute im Originalzustand – sie sind historisch, architektonisch und kulturell von Bedeutung.
Auch die Außenanlage von Gut Hochreute wird in diesem Jahr neu gestaltet. Man will sich hier rückbesinnen auf die alten Nutzungsformen in der Region mit offen fließendem Bachsystem, Streuwiesen mit Wildobstbäumen und Wildsträuchern sowie mit neuer Weidefläche. Ausgebaut wird ferner eine alte Scheune – hier entstehen eine Küche und ein Essraum sowie ein Meditationsbereich. Infos: www.diamantweg.de
April 2013. Redaktion mag21
Copyright Foto: PR
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Neues Hilfe-Netzwerk für Burnout-Patienten
Mit dem Burnout-Zentrum e.V - Europäischer Fachverband für Stressbewältigung und Burnoutprävention haben im Juli 2011 Ärzte, Psychologen, Therapeuten, Trainer und Coaches gemeinsam einen in Deutschland einmaligen Fachverband gegründet. Die Akademie für Auszeitkultur in Stuttgart hat sich diesem bundesweiten Netzwerk angeschlossen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) identifiziert Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Er belastet Menschen und Unternehmen gleichermaßen. Stress betrifft laut einer Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken fast jeden vierten Berufstätigen, etwa 50 bis 60 Prozent aller Fehltage in Unternehmen sind auf Stress zurückzuführen. Die Medien berichten regelmäßig über Ursachen und Folgen von Burnout. Erst in jüngster Vergangenheit machten die Burnouts von Starkoch Tim Mälzer, Schalke-Trainer Ralf Rangnick, dem deutschen Skispringer Sven Hannawald, Profiboxer Alexander Frenkel und dem US-amerikanischen Schauspieler Owen Wilson Schlagzeilen.
Der neue Verein setzt sich zusammen aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Heilpraktikern, Trainern, Coaches, Körpertherapeuten, Ernährungsexperten und anderen spezifischen Berufsgruppen. Ziel: Prävention und Behandlung von Stress-Symptomen und -Erkrankungen.
Die Ursachen für Burnout sind so unterschiedliche wie die Betroffenen und damit auch die Behandlungsmöglichkeiten. Was dem einen hilft, kann für einen anderen völlig unpassend sein. Doch was tun, wenn man spürt, dass man dem zunehmenden Stress nicht mehr gewachsen ist, dass sich körperliche und/oder seelische Symptome einstellen, die ein entspanntes Leben nicht mehr möglich machen?
Mit dem in Deutschland einmaligen Zusammenschluss unterschiedlichster spezifischer Berufsgruppen bietet das Burnout-Zentrum Betroffenen ein überregionales Netzwerk zur Information und Behandlung von stressbedingten Erkrankungen. Das Ziel ist es, jedem Betroffenen dabei zu helfen, seinen individuellen Weg heraus aus der Stress-Spirale und hinein in ein entspannteres, erfüllteres Leben zu finden. Burnout-Zentrum e.V. bietet Interessierten zudem im Internet ein Portal, auf dem sie schnell und unkompliziert Informationen abrufen können.
Kontakt Stuttgart:
Akademie für Auszeitkultur: Esslinger Str. 22, 70182 Stuttgart,
Tel. (0711) 23 6 23 90
Weitere Informationen unter: www.burnoutzentrum.com
Oktober 2011. mag21-Redaktion
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) identifiziert Stress als eine der größten Gesundheitsgefahren des 21. Jahrhunderts. Er belastet Menschen und Unternehmen gleichermaßen. Stress betrifft laut einer Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken fast jeden vierten Berufstätigen, etwa 50 bis 60 Prozent aller Fehltage in Unternehmen sind auf Stress zurückzuführen. Die Medien berichten regelmäßig über Ursachen und Folgen von Burnout. Erst in jüngster Vergangenheit machten die Burnouts von Starkoch Tim Mälzer, Schalke-Trainer Ralf Rangnick, dem deutschen Skispringer Sven Hannawald, Profiboxer Alexander Frenkel und dem US-amerikanischen Schauspieler Owen Wilson Schlagzeilen.
Der neue Verein setzt sich zusammen aus Ärzten, Psychologen, Psychotherapeuten, Heilpraktikern, Trainern, Coaches, Körpertherapeuten, Ernährungsexperten und anderen spezifischen Berufsgruppen. Ziel: Prävention und Behandlung von Stress-Symptomen und -Erkrankungen.
Die Ursachen für Burnout sind so unterschiedliche wie die Betroffenen und damit auch die Behandlungsmöglichkeiten. Was dem einen hilft, kann für einen anderen völlig unpassend sein. Doch was tun, wenn man spürt, dass man dem zunehmenden Stress nicht mehr gewachsen ist, dass sich körperliche und/oder seelische Symptome einstellen, die ein entspanntes Leben nicht mehr möglich machen?
Mit dem in Deutschland einmaligen Zusammenschluss unterschiedlichster spezifischer Berufsgruppen bietet das Burnout-Zentrum Betroffenen ein überregionales Netzwerk zur Information und Behandlung von stressbedingten Erkrankungen. Das Ziel ist es, jedem Betroffenen dabei zu helfen, seinen individuellen Weg heraus aus der Stress-Spirale und hinein in ein entspannteres, erfüllteres Leben zu finden. Burnout-Zentrum e.V. bietet Interessierten zudem im Internet ein Portal, auf dem sie schnell und unkompliziert Informationen abrufen können.
Kontakt Stuttgart:
Akademie für Auszeitkultur: Esslinger Str. 22, 70182 Stuttgart,
Tel. (0711) 23 6 23 90
Weitere Informationen unter: www.burnoutzentrum.com
Oktober 2011. mag21-Redaktion
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