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Dienstag, 25. Juni 2013

AOK Baden-Württemberg: 75 Prozent Kostenübenahme bei künstlicher Befruchtung

Immer mehr Paare erfüllen sich ihren Kinderwunsch durch künstliche Befruchtung. Vor allem, wenn sie über 35 oder 40 Jahre alt sind, dann nämlich sinkt die Fruchtbarkeit rapide. Bislang mussten die meisten Versicherten Kinderwunsch-Behandlungen mindestens die Hälfte der Kosten aus der eigenen Tasche bezahlen.


Für AOK-Mitglieder in Baden-Württemberg gibt es jetzt positive Nachrichten: Der Verwaltungsrat hat für die 3,9 Millionen Versicherten der Kasse weitere Neuerungen bei den Satzungsleistungen beschlossen:

• Ab Juli 2013 übernimmt die AOK Baden-Württemberg bei notwendiger künstlicher Befruchtung zusätzlich zu den gesetzlich geregelten Ansprüchen – in Höhe von 50 Prozent der Behandlungskosten für die ersten drei Versuche – weitere 25 Prozentpunkte. 

• Auch die Altersbegrenzung für weibliche Patientinnen zur Kostenübernahme der künstlichen Befruchtung von derzeit 40 Jahren wird zum 1. Juli aufgehoben.So profitieren also auch Frauen, die z.B. 35 oder 29 sind von den AOK-Leistungen.

• Zudem erfolgt eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher weiblicher Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Die Neuerungen gelten, wenn beide Partner bei der AOK Baden-Württemberg versichert sind und berechtigte Erfolgsaussichten durch die Behandlung bestehen.  

 
Kinderwunsch: AOK Baden-Württemberg erweitert ihre Leistungen


• Hinweis: Voraussetzung für die Kostenübernahme bei Versicherten ab 40 Jahren ist, dass der nach den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses zur künstlichen Befruchtung zugelassene Arzt die Erfolgsaussicht bestätigt und sowohl für die Frau als auch für das Kind keine besonderen gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind.


Mehr Informationen zu den Leistungen für Paare und bei künstlicher Befruchtung:
AOK Baden-Württemberg, www.aok-bw.de

Juni 2013. Redaktion mag21
Copyright Foto: PR/AOK Bundesverband 


AOK im Ländle: Flächendeckend mit Beratungsstellen vertreten
 

Mittwoch, 31. August 2011

Spagyrik aus der Naturheilkunde hilft bei Frauenleiden

Die Heilpraktikerin Yvonne Lenz aus Leutenbach (Rems-Murr-Kreis) setzt die pflanzenheilkundliche Methode Spagyrik sehr oft bei gesundheitlichen und seelischen Beschwerden von Frauen ein. Seit 2008 führt sie eine eigene Naturheilpraxis für Kinder und Erwachsene. Schwerpunkte sind neben Akupunktur, Mineralsalztherapien nach Dr. Schüßler, Chakra-Blütenessenzen und Mediale Balance auch Spagyrik-Anwendungen.

Nachfolgend stellt Yvonne Lenz die Spagyrik vor. Der Beitrag erschien erstmals im Gesundheits- und Wohlfühlmagazin mag21 für die Region Stuttgart im November 2010:

Die Spagyrik ist eine pflanzenheilkundliche Heilmethode, deren Ursprung bereits in der Alchemie zu finden ist. Nach der Entdeckung der Spagyrik durch den Schweizer Arzt Paracelsus widmete sich u.a. auch der deutsche Mediziner Carl-Friedrich Zimpel (1801-1879) der Entwicklung eines eigenen spagyrischen Heilsystems. Das Wort „Spagyrik“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „trennen und wieder zusammenfügen“.
Heilpraktikerin Yvonne Lenz

Dies weist auch auf das besondere Herstellungsverfahren der spagyrischen Essenzen hin. Aus ganzen Pflanzen werden durch Gärung, Destillation und Veraschung sowohl ätherische Öle als auch pflanzliche Mineralstoffe und Spurenelemente gewonnen. Diese Essenz der Pflanze wird dann einzeln oder auch in Kombination mit anderen spagyrisch aufbereiteten Pflanzen als Komplexmittel zur Therapie eingesetzt.

Die Vielseitigkeit der Verwendungsmöglichkeiten der Spagyrik, nämlich auf körperlicher, geistiger und/oder seelischer Ebene, macht diese Heilmethode zu einem ganz besonderen Schatz innerhalb der Pflanzenheilkunde. In meiner täglichen Arbeit in meiner Naturheilpraxis in Leutenbach (Rems-Murr-Kreis) hat sich die Spagyrik nach Zimpel ganz besonders bei vielen Beschwerden der Frauenheilkunde vielfach bewährt.

Wo kann ich Klientinnen damit weiterhelfen? Zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, unerfülltem Kinderwunsch, Myome, zu trockene Vaginalschleimhaut, diverse Beschwerden während den Wechseljahren, hormonell bedingte Stimmungsschwankungen und auch bei depressiven Verstimmungen.

Verschiedene Pflanzen wie z.B. Achillea millefolium (Schafgarbe), Cimicifuga (Silberkerze), Agnus castus (Mönchspfeffer), Dioscorea villosa (Yamswurzel) haben eine hormonausgleichende Wirkung, so dass ihre Wirkweisen nach entsprechender Anamnese in einer individuellen Rezeptur für die Patientin genutzt werden kann. Lebensverändernde Energien in den verschiedenen Lebensphasen einer Frau, z.B. Entwicklung vom Kind zur Frau, Reifung der weiblichen Sexualität, Familienplanung, Mutter-sein, Wechseljahre etc., sind bei der Behandlung ebenfalls zu berücksichtigen. Spagyrische Essenzen können sanft und individuell regulierend bei diesen Rhythmusveränderungen unterstützen und damit individuell dem „Frau-sein“ eine neue Qualität geben. Zum Thema Spagyrik veranstalte ich in der Region Stuttgart auch regelmäßige Infoabende.

Kontakt: Telefon (07195) 977 33 07, www.naturheilpraxislenz.de

August 2011. mag21-Redaktion
Copyright Foto: mag21-Redaktion