Mittwoch, 31. August 2011

Spagyrik aus der Naturheilkunde hilft bei Frauenleiden

Die Heilpraktikerin Yvonne Lenz aus Leutenbach (Rems-Murr-Kreis) setzt die pflanzenheilkundliche Methode Spagyrik sehr oft bei gesundheitlichen und seelischen Beschwerden von Frauen ein. Seit 2008 führt sie eine eigene Naturheilpraxis für Kinder und Erwachsene. Schwerpunkte sind neben Akupunktur, Mineralsalztherapien nach Dr. Schüßler, Chakra-Blütenessenzen und Mediale Balance auch Spagyrik-Anwendungen.

Nachfolgend stellt Yvonne Lenz die Spagyrik vor. Der Beitrag erschien erstmals im Gesundheits- und Wohlfühlmagazin mag21 für die Region Stuttgart im November 2010:

Die Spagyrik ist eine pflanzenheilkundliche Heilmethode, deren Ursprung bereits in der Alchemie zu finden ist. Nach der Entdeckung der Spagyrik durch den Schweizer Arzt Paracelsus widmete sich u.a. auch der deutsche Mediziner Carl-Friedrich Zimpel (1801-1879) der Entwicklung eines eigenen spagyrischen Heilsystems. Das Wort „Spagyrik“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „trennen und wieder zusammenfügen“.
Heilpraktikerin Yvonne Lenz

Dies weist auch auf das besondere Herstellungsverfahren der spagyrischen Essenzen hin. Aus ganzen Pflanzen werden durch Gärung, Destillation und Veraschung sowohl ätherische Öle als auch pflanzliche Mineralstoffe und Spurenelemente gewonnen. Diese Essenz der Pflanze wird dann einzeln oder auch in Kombination mit anderen spagyrisch aufbereiteten Pflanzen als Komplexmittel zur Therapie eingesetzt.

Die Vielseitigkeit der Verwendungsmöglichkeiten der Spagyrik, nämlich auf körperlicher, geistiger und/oder seelischer Ebene, macht diese Heilmethode zu einem ganz besonderen Schatz innerhalb der Pflanzenheilkunde. In meiner täglichen Arbeit in meiner Naturheilpraxis in Leutenbach (Rems-Murr-Kreis) hat sich die Spagyrik nach Zimpel ganz besonders bei vielen Beschwerden der Frauenheilkunde vielfach bewährt.

Wo kann ich Klientinnen damit weiterhelfen? Zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden, unerfülltem Kinderwunsch, Myome, zu trockene Vaginalschleimhaut, diverse Beschwerden während den Wechseljahren, hormonell bedingte Stimmungsschwankungen und auch bei depressiven Verstimmungen.

Verschiedene Pflanzen wie z.B. Achillea millefolium (Schafgarbe), Cimicifuga (Silberkerze), Agnus castus (Mönchspfeffer), Dioscorea villosa (Yamswurzel) haben eine hormonausgleichende Wirkung, so dass ihre Wirkweisen nach entsprechender Anamnese in einer individuellen Rezeptur für die Patientin genutzt werden kann. Lebensverändernde Energien in den verschiedenen Lebensphasen einer Frau, z.B. Entwicklung vom Kind zur Frau, Reifung der weiblichen Sexualität, Familienplanung, Mutter-sein, Wechseljahre etc., sind bei der Behandlung ebenfalls zu berücksichtigen. Spagyrische Essenzen können sanft und individuell regulierend bei diesen Rhythmusveränderungen unterstützen und damit individuell dem „Frau-sein“ eine neue Qualität geben. Zum Thema Spagyrik veranstalte ich in der Region Stuttgart auch regelmäßige Infoabende.

Kontakt: Telefon (07195) 977 33 07, www.naturheilpraxislenz.de

August 2011. mag21-Redaktion
Copyright Foto: mag21-Redaktion


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