Mittwoch, 31. August 2011

Kernenturm - ein schönes Wanderziel im Schurwald

Ausflugsziel im Schurwald: Kernenturm
Der Schurwald im Landkreis Esslingen ist ein schön gelegenes Naherholungsziel in der Region Stuttgart. Von Ost nach West bringt es der Wald auf eine Länge von 25 Kilometer. An seiner breitesten Stelle von Nord nach Süd sind es 8 Kilometer. Der Schurwald ist damit das waldreichste Gebiet des Landkreises. Für Naturbegeisterte bieten zum Beispiel der Esslinger Höhenwanderweg sowie ausgeschilderte Radrundwege eine tolle Möglichkeit, um den Nachmittag mit einem ausgiebigen Spaziergang oder mit einer Radtour zu genießen.

Ein beliebtes Wanderziel im Schurwald ist der 1896 errichtete Kernenturm. Der 27 Meter hohe Turm besteht aus gemauertem Sandstein und ist einer der ältesten Aussichtstürme Baden-Württembergs. Von der Kernenturm-Aussichtsplattform reicht der Blick bei klarem Wetter bis zum Katzenbuckel im Odenwald. Selbst die Schwäbischen Alb ist zu sehen. Nach Westen begeistert die Aussicht über den Stuttgarter Talkessel. Im Winter - ohne Laub auf den Bäumen - lassen sich im Osten sogar die "Drei Kaiserberge" Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen erkennen.

Weitere Informationen zum Schurwald und den Freizeitmöglichkeiten finden Sie unter: www.esslingen-bilderbuch.de  oder unter www.esslingen.de

Vor Kurzem wurden auf dem Kernenturm vier neue Panoramatafeln installiert. „Diese geben Orientierung. Wer auf dem Turm die schöne Aussicht genießt, weiß jetzt auch genau, was er sieht“, erklärte Horst Bohne, Vorsitzender der Albverein-Ortsgruppe Stuttgart, bei der offiziellen Einweihungsfeier. „Der Schwäbische Albverein hat sich zum Ziel gemacht, das Besondere und das Typische in den Wandergebieten zu pflegen, zu erhalten und zugänglich zu machen“, ergänzte Vizepräsident Reinhard Wolf.

Die Finanzierung und Installation der Tafeln erfolgte über den Schwäbischen Albverein Stuttgart und die Stuttgarter Privatbrauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu. Seit 2010 unterstützt das Traditonsunternehmen den Schwäbischen Albverein mit jährlich 10.000 Euro. 

Die Region hat auch für die Brauerei eine große Bedeutung: „Für uns spielt das Bekenntnis zur Heimat und die intensive Beschäftigung mit unseren regionalen Wurzeln traditionell eine große Rolle. Wir verwenden für unsere Dinkelacker-Biere zum Beispiel ausschließlich regionale Zutaten. Braugerste und Hopfen stammen von Lieferpartnern aus Baden-Württemberg“, sagt Brauerei-Geschäftsführer Bernhard Schwarz.

August 2011. Stefanie Eggert/Redaktion mag21
 
Copyright Foto: Privatbrauerei Dinkelacker-Schwaben Bräu

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