Freitag, 5. Juni 2015

MercedesCup Tennisturnier in Stuttgart: Tommy Haas wil wieder ins Finale kommen – Start des ATP-Turniers ist am 6. Juni 2015


Der Countdown für das Comeback von Tommy Haas beim Stuttgarter MercedesCup läuft: Im Jahr 199  war er als Finalist knapp dran, das berühmte Stuttgarter Tennisturnier zu gewinnen. Doch was auf roter Asche nicht gelungen ist, kann ja auf Rasen noch werden – schließlich haben die deutschen Tennisasse auf diesem Belag einige ihrer größten Erfolge gefeiert.

Ein Sieger steht eigentlich bereits fest, ehe die ersten Bälle bei der ATP-Turnierpremiere auf Rasen auf der Anlage des TC Weissenhof in Stuttgart über die Netze fliegen. Die Rede ist von Tommy Haas, der nach der vierten Operation seiner rechten Schulter im Juni des Vorjahres viel Geduld aufbringen musste, um nun bei dem mit 642.070 Euro dotierten MercedesCup vom 6. bis 14. Juni 2015 sein nächstes Comeback starten zu können.
 
Eigentlich wollte der 37-Jährige bei seinem „US-Heimturnier“ Mitte März in Indian Wells wieder in das Geschehen auf der ATP World Tour eingreifen. Doch dieses Vorhaben musste er ebenso verwerfen wie den Plan, Ende April in München aufzuschlagen.
 
Tommy Haas will gewinnen – und den Sieger-Mercedes mitnehmen

„Ich fühle mich körperlich seit einiger Zeit schon wieder in guter Form, aber ich hatte das Gefühl, dass ich noch nicht soweit bin, um auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu sein. Aber jetzt spüre ich, dass die Schläge wieder kommen. Die Zeit ist reif, um auf den Platz zurückzukehren und wieder Matches zu spielen“, sagt Haas, der sich in den vergangenen Tagen in München mit dem Trainerduo Alexander Waske und Christian Rauscher den letzten Schliff geholt hat.
 
Dass sich auch Philipp Kohlschreiber, ebenfalls deutscher Tennis-Star, auf heimischem Boden sehr wohl fühlt, beweist ein Blick auf dessen Erfolgsliste. Vier seiner fünf Turniersiege feierte der gebürtige Augsburger in Deutschland, neben drei Titeln auf Sand (München 2007 und 2012, Düsseldorf 2014) triumphierte „Kohli“ 2011 auch in Halle. Beim MercedesCup nahm er 2013 ebenfalls schon Kurs in Richtung Siegerfahrzeug, ehe er sich im Endspiel nach gewonnenem Auftaktsatz doch noch dem Italiener Fabio Fognini geschlagen geben musste. www.mercedescup.de

Weiterer Bericht zum Stuttgarter Herrentennisturnier 2015 lesen Sie HIER.

Juni 2015. Redaktion mag21
Copyright Foto: PR/MercedesCup

Dienstag, 2. Juni 2015

Radexpress-Züge in Baden-Württemberg: Jetzt mit fünf Angeboten und einer neuen Route auf der Schwäbischen Alb

Der NE81-Triebwagen fährt jeden Sonn- und Feiertag in der Saison von Ulm nach Engstingen

Die Radl-Saison 2015 ist in Baden-Württemberg eröffnet. Und pünktlich zum 5. Jubiläumsjahr verkehrt ein neuer 3-Löwen-Takt-Radexpress von Ulm auf die Schwäbische Alb nach Engstingen. Noch bis 18. Oktober 2015 sind die fünf Radexpress-Angebote des 3-Löwen-Taktes wieder im Einsatz.

Im Jahr 2010 starteten die 3-Löwen-Takt-Radexpress-Züge mit vier Verbindungen. Jetzt ist die fünfte Strecke dazu gekommen. Der Radexpress "Schwäbische Alb". Mit NE81-Triebwagen aus den 1980er-Jahren verkehrt dieser Express in der Saison jeden Sonn- und Feiertag zwischen Ulm und Engstingen. Gelegentlich kommen auch die alten Schienenbusse der Baureihe MAN VT5 und VT8 zum Einsat

33 wunderschöne Radl-Kilometer auf der Alb
Am lohnendsten ist sicher die Bergfahrt mit der Bahn von Ulm und Schelklingen nach Münsingen und dann zurück mit dem Fahrrad durch das unberührte Schandental und das Schmiechtal. Auch kürzere Touren sind möglich, zum Beispiel von Engstingen bis Offenhausen, zum Märchenschloss Lichtenstein und zu den faszinierenden Höhlen wie die Nebel- oder Bärenhöhle. 33 Kilometer gilt es hier auf zwei Rädern zurück zu legen.

Anspruchsvoller ist die "Große Albtour", eine Rundstrecke von Münsingen aus zum Gestüt Marbach, über Schloss Grafeneck und dem Bauernhausmuseum Ödenwaldstetten. Über 49 Kilometer sitzen hier die Radfahrer im Sattel. Eine dritte empfohlene Tour ist die der "Kulturellen Wiege der Menschheit". Über 26 Kilometer führt die Route von Münsingen aus bis Schelklingen durch das UNESCO-Biosphärenreservat Schwäbische Alb. Sehr beliebt sind von Münsingen aus auch die Radtouren durch das Lautertal. Hier verkehren zusätzlich Fahrradbusse.

Die bisherigen Radexpress-Züge im Ländle sind:
* Der "Murgtäler" von Ludwigshafen nach Freudenstadt in den Nordschwarzwald
* Der "Enztäler" von Stuttgart nach Bad Wildbad, Nordschwarzwald
* Der "Eyachtäler" mit alten Schienenbussen unterwegs von Hechingen nach Horb
* Der "Oberschwaben"-Radexpress zu Ausflugszielen und Kurstädte wie Aulendorf, Bad Waldsee und Bad Wurzach

Nähere Informationen, Fahrpläne und viele Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten zu den fünf 3-Löwen-Takt Radexpress-Angeboten sowie Ausflugsführer mit Wander- und Radtourentipps gibt es als Download unter: http://www.3-loewen-takt.de/mobil-in-bw/fahrrad-nahverkehr/radexpresse

 

Haltepunkt alter Bahnhof Münsingen
Juni 2015. Redaktion mag21
Copyright Fotos: PR/NVBW


Meatery Stuttgart: Wagyu-Dinner für Stammgäste mit Rinderzüchter und Fleischexperte Ludwig Maurer aus Niederbayern


Die "[m]eatery bar + restaurant" in der Kronprinzstraße hat sich in gut zwei Jahren am Standort Stuttgart zu einem beliebten Treff von Steak- und Fleischliebhabern entwickelt, die Wert auf beste Produktqualität und raffinierte Zubereitung legen (Bericht über das Gesamtkonzept lesen Sie HIER).


Stilvoll und eleganter als andere Steak-Restaurants: Meatery

Für treue Stammgäste organisierte das Meatery-Team nun zum zweiten Mal ein Sieben-Gänge-Menü mit einem der exklusivsten Lebensmittel der Welt: hausgereifter Bio-Wagyu-Rinderrücken aus der Zucht von Ludwig Maurer inRattenberg/Niederbayern. Das Fleisch wurde vor der Zubereitung im speziellen "[m]eatery dry-aged Verfahren" auf den Punkt gereift. Highlight: Kultkoch Ludwig "Lucki" Maurer war in Stuttgart anwesend, half Küchendirektor Hendrik Maas und dessen Team in der Küche und kam immer wieder ins Restaurant, um Feedback einzufangen. So was kommt an bei den Gästen, weil es die Authentizität der Wagyu-Zucht-Idee quasi bis zum Gast und Teller fortsetzt – und man natürlich Gesprächsstoff hatte für den weiteren Abend und die Tage danach.

Feinstes Rind der Musashi-Linie
Der für das Dinner auserwählte knapp vier Jahre alte und 388 Kilogramm schwere Ochse entstammte der Musashi-Linie – einer der besten der japanischen Wagyu-Zucht. Neben ihrem hohen Marmorierungsgrad zeichnen sich diese Rinder durch ihre große und kräftige Statur sowie ihr nährstoffreiches und cholesterinarmes Fleisch aus.


Sieben Gänge, sieben Überraschungen
Eingeleitet wurde das exklusive Menü mit einer „Variation vom Wagyu-Tatar im Keulenknochen“. Hier gab es gleich was fürs Auge, denn die drei Mini-Portionen wurden in Folie wie kleine Eiswaffeln nebeneinander in einen Knochen gesteckt. Jedem der Gäste war klar: Das war nur das kleine feine Entrée. Denn schon Gang Nummer zwei bot Habhaftes auf: „Lucki´s Beuscherl vom Wagyu-Rind“. Beuscherl? Verdutzte Blicke, doch Insider wussten, dass es um ein Innereien-Ragout mit Herz, Lunge und Magen ging. Allerdings verpackte Ludwig Maurer alles in ein gut gewürztes Wurzelgemüse, was beim ersten Hinsehen asiatisch anmutete und in dieser Kombi lecker schmeckte.

By the way: Der Rinderflüsterer bemüht sich um eine größtmöglichste Verwertung des geschlachteten Tieres. Dies, so berichtete er den Gästen, habe etwas mit Respekt vor dem Lebewesen zu tun und sei einfach ökologisch und ökonomisch. In Workshops ermutigt er andere Köche und Gastronomen ebenfalls diesen Weg zu gehen.

Ein wenig Glitzer auf dem Beeftea
Der dritte Gang des Dinners bestand aus einer drei Wochen gebeizten „Wagyu-Hüfte an geweckten, bunten Senfrüben“. So bodenständig das Menü bishlang war – ein wenig Chi-Chi durfte nicht fehlen, wäre aber nicht zwingend erforderlich gewesen: die konzentrierte Rinderkraftbrühe "24 Karat Beeftea de Luxe" in elegantem Glas war mit etwas Blattgold verziert. Es folgten exquisite „Tranchen vom Wagyu-Rücken an Kartoffel-Bärlauch-Risotto und Wagyu- Béarnaise“.

Weinreise mit Felix Graf Adelmann
Wer wollte, konnte zu jedem Menüpunkt Empfehlungen vom Weingut Graf Adelmann ordern. Felix Graf Adelmann war persönlich anwesend und gab gerne Details zu den Tropfen preis. Zu den ersten drei Gängen empfahl er einen 2014 "Brüssele" Weißburgunder trocken, einen Spätburgunder Rosé aus dem gleichen Jahr und einen äußerst edlen 2013er Grauburgunder "Hades". Highlight aber war ein Archivfund im Adelmannschen Weingut auf Burg Schaubeck (bei Steinheim) : "Brüsseler Spitze" von 1993, Spätburgunder Auslese trocken. Nur wenige Flaschen sind von dieser Rarität noch erhalten, und man glaubte dem jungen Winzer, als er sagte: "Alles was heute nicht weggeht, nehme ich ich mit Handkuss retour". Zu Gang sechs ("Tête de Moine auf Wagyusülze und Radieschensalat") stand ein Cuvée 2011 "Herbst im Park" auf dem Tisch – und ein lieblicher 2013 Muskateller Sekt begleitete "Spargel Crème brûée und Rharbarbersorbet". 

Spitzenleistung der Service-Mannschaft
Gut vier Stunden später neigte sich ein perfekt organisierter Dinner-Abend dem Ende entgegen. Trotz full house und dem nicht alltäglichen sieben Mal servieren und wechselnde Weine und Getränke vorhalten, lief die Servicetruppe von System-Manager und Mit-Gastgeber Sven Eschweiler zu Hochform auf. Hier zeigt sich der elementare Unterschied zu anderen Steaklokalen – die Meatery bietet Qualität und Professionalität auch im Service. Sven Eschweiler spricht von "Bedienkultur", die zum USP der Marke Meatery gehöre. Er konnte deshalb viele Stammgäste begrüßen, die sicher in Zukunft wieder zu solchen Gastro-Events außer der Reihe nach Stuttgart kommen werden.

Fleisch-Buch von Ludwig Maurer
Zwei Tipps für Fleisch-Genießer und Meatery-Kenner empfehlen wir hier gerne: Neben Stuttgart und dem Stammhaus in Hamburg lädt die Meatery seit April 2015 auch in Dresden zu gutem Essen. Untergebracht ist das Steak-Restaurant im neuen Boutiquehotel "Gewandhaus Dresden" in der City der Sachsenmetrople.

Der zweite Tipp ist das aktuelle Buch "Fleisch" von Ludwig Maurer, verlegt im Stuttgarter Matthaes Verlag (264 Seiten, 69,90 Euro). Maurer ist selbst Bio-Wagyu-Züchter, außerdem Mitarbeiter von "BEEF!" und Foodstylist. Sein Konzept lautet denn auch: das komplette Tier ist ein Edelstück und nicht nur Filet oder Rib Eye. Er legt Wert darauf, das Beste aus jedem Fleischstück zu machen. 

69,90 Euro, Matthaes Verlag
 

Die über 70 ausgefallenen, modernen Fleisch-Rezepte in seinem Buch weisen den Weg: etwa conviertes Segreto mit Kartoffelgel, Schweinehaut und Brotaromen oder Blutspätzle mit Bergkäse und Schnittlauchöl, ein Carpaccio vom Bürgermeisterstück oder eine pochierte Lammnuss im Kebab-Style.

Neben den Rezeptideen gibt der Autor Informationen zu Tierarten und Rassen, zur Fleischzerlegung und den einzelnen Fleischstücken, zur Fleischreifung zu vielem mehr. Selbst das Thema Schlachtung wird nicht ausgespart, denn auch das gehört für Ludwig Maurer zum Thema Fleisch.

Juni 2015. Frank Bantle/Redaktion mag21
Copyright Fotos: PR/Florian Bolk



"Lucki" Maurer daheim in der Nähe von Straubing


Der Spitzenkoch inszeniert sein edles Fleisch außergewöhnlich





Mittwoch, 27. Mai 2015

Tennisturnier MercedesCup auf dem Stuttgarter Weißenhof 2015: Rafael Nadal ist Headliner, aber auch Alexander Zverev kann punkten

Tritt in Stuttgart beim MercedesCup an: Alexander Zverev


Nur noch wenige Tage bis zum Start des diesjährigen Top-Tennisturniers MercedesCup vom 6. bis 14. Juni 2015 in Stuttgart. Umso mehr beobachtet das Orgateam um Turnierdirektor Edwin Weindorfer die derzeit laufenden French Open in Paris.

Dort zog jetzt Rafael Nadal in Roland Garros mit einem ungefährdeten Dreisatzerfolg gegen den Franzosen Quentin Halys in die zweite Runde ein. Der 14-fache Grand-Slam-Turniersieger Nadal führt bekanntlich die vorläufige Setzliste beim MercedesCup vor dem Kroaten Marin Cilic, dem Spanier Feliciano Lopez und dem Franzosen Gael Monfils an. Die starke deutsche „Tennis-Riege“ wird von Philipp Kohlschreiber, Benjamin Becker, Alexander Zverev und Tommy Haas angeführt, der auf der Anlage des TC Weissenhof sein Comeback nach einjähriger Pause wegen einer Schulterverletzung feiern wird. 

Young Boys geben Vollgas am Killesberg
Einige der jungen Stuttgart-Starter haben bereits in der Vorwoche mächtig gepunktet! So hat der Österreicher Dominic Thiem in Nizza durch einen Finalerfolg über den Argentinier Leonardo Mayer sein erstes ATP-Turnier gewonnen. Damit katapultierte sich der 21-Jährige in der Weltrangliste bis auf Platz 31 nach vorn – damit hat Thiem ebenso seine bisher beste Platzierung im ATP-Ranking wie der 18-jährige Kroate Borna Coric erreicht, der sich mit dem Vorstoß ins Halbfinale von Nizza auf Position 46 verbessert hat und damit erstmals unter den Top 50 der Weltrangliste zu finden ist.


Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber kommen
Das gilt übrigens auch für die große deutsche Tennis-Zukunftshoffnung Alexander Zverev, der zuletzt in Heilbronn mit seinem zweiten Challenger-Turniersieg erneut ein Ausrufezeichen gesetzt hat. „Das Hauptfeld bietet in diesem Jahr eine perfekte Mischung aus klingenden Namen wie Rafael Nadal, Marin Cilic, Feliciano Lopez, Gael Monfils, Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber sowie hochtalentierten Spielern, die in Zukunft das internationale Tennis entscheidend prägen werden.


VfB-Fans mit Trikot erhalten einen Spezialrabatt
Eine tolle Ticketaktion wurde von den Organisatoren des MercedesCup in Kooperation mit dem VfB Stuttgart ins Leben gerufen! „Wir gratulieren dem VfB Stuttgart sehr herzlich zum Klassenerhalt und zur großartigen kämpferischen Leistung am Saisonende. Wir möchten den Bogen zwischen Tennis und Fußball spannen. Deshalb erhalten alle Fans, die am 7. oder 8. Juni mit einem VfB-Trikot zum MercedesCup kommen, an der Tageskasse einen Rabatt von 50 Prozent auf nicht reduzierte Tickets“, konkretisiert Weindorfer.

Karten für den MercedesCup in Stuttgart sind unter der Ticket-Hotline 01806 - 61 62 63 erhältlich (20 ct / Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 ct / Min. aus den deutschen Mobilfunknetzen). Mehr über das Herren-Tennisturnier unter www.mercedescup.de

Mai 2015. fb/Redaktion mag21
Foto: MercedesCup/GES Sportfoto

Montag, 25. Mai 2015

Klinikum Stuttgart: neue Palliativ-Versorgung in der HNO. Fachkräfte mit Palliativ-Care-Ausbildung helfen Todkranken in besonderer Art und Weise

Todkranken auch im Sterben ein Leben zu ermöglichen, das noch lebenswert und würdevoll ist, gewinnt aufgrund der demographischen Entwicklung weiter an Bedeutung, denn die Zahl schwerstkranker Patienten wird weiter zunehmen. So bedürfen auch Patienten mit nicht mehr heilbaren Erkrankungen im Kopf-Hals-Bereich einer speziellen hno-palliativmedizinischen Betreuung: Ihr Aussehen ist oftmals verändert, Essen und Trinken sind erschwert und die Möglichkeit zum Gespräch ist deutlich eingeschränkt.

Neben der Behandlung von Schmerzen sind Maßnahmen (auch chirurgischer Art) zur Sicherung der Atmung oft sehr aufwendig. Regelmäßig sind große Verbandswechsel erforderlich, die andere Versorgungseinrichtungen nicht vornehmen können. Auch können palliativchirurgische Maßnahmen erforderlich werden, um die Pflege größerer Wunden zu erleichtern - Maßnahmen, für die nur eine Klinik gerüstet ist.

Mit der neuen Palliativeinheit in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Plastische Operationen im Katharinenhospital Stuttgart stehen jetzt zwei Einzelzimmer für Patienten mit nicht mehr heilbaren Tumoren im Kopf-Hals-Bereich im weit fortgeschrittenen Stadium zur Verfügung.

Dank der finanziellen Unterstützung von PALME e.V. mit weit über 60.000 Euro konnten in der HNO-Klinik die Zimmer so umgebaut werden, dass sie den speziellen pflegerischen und medizinischen Bedürfnissen der Patienten und deren Angehörigen gerecht werden.

Neben dem Anschluss einer zentralen Sauerstoffversorgung und Absauganlagen wurden die Zimmer mit einer Anlage versehen, die die Raumluft in kurzer Zeit austauschen kann. Die Palliativzimmer sind wohnlich eingerichtet und bieten auch den Angehörigen Möglichkeit, den Patienten beizustehen.

Der Förderverein PALME e.V. wurde im Juni 2006 mit dem Ziel gegründet, die Versorgung von Patienten mit nicht mehr heilbaren Tumoren im Kopf-Hals-Bereich zu verbessern. Zu den Aufgaben gehört die Kooperation aller in der Palliativmedizin engagierten Berufsgruppen durch Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung, Tagungen und Hospitationen.

Als Klinik der Maximalversorgung bietet die HNO-Klinik am Klinikum Stuttgart unter der Ärztlichen Leitung von Prof. Dr. Christian Sittel eine medizinische Behandlung von Patienten mit Tumoren im Kopf-Hals-Bereich auf höchstem internationalem Niveau. In einem hohen Prozentsatz können Patienten von ihrem Tumorleiden befreit werden.

 
Die HNO-Klinik verfügt über Pflegekräfte und Ärzte und Ärztinnen mit der Zusatzweiterbildung Palliativmedizin und Palliativ Care sowie ehrenamtliche Helfer aus der Selbsthilfegruppe und der Sitzwache. Die medizinische Versorgung ist durch eine interdisziplinäre Kooperation mit den Kliniken für Onkologie, Radiologie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gewährleistet. www.klinikum-stuttgart.de

Mai 2015. Redaktion mag21