Freitag, 18. September 2015

Klinikum Ludwigsburg: Professor Dr. Oliver Hautmann übernimmt die Zentrale Notaufnahme im Klinikum Ludwigsburg als Ärztlicher Direktor


Das Klinikum Ludwigsburg hat die gesamte Notfallversorgung in einer neuen Organisationseinheit mit der Bezeichnung „ Zentrum für interdisziplinäre Notfallmedizin“ zusammengefasst und für dessen Leitung die Stelle eines Ärztlichen Direktors eingerichtet. Diese Aufgabe übernahm jetzt Professor Dr. Oliver Hautmann, der zuletzt die Abteilung für Traumachirurgie an der Universitätsklinik in Kuala Lumpur/Malaysia leitete.

Im Klinikum Ludwigsburg werden mittlerweile jährlich über 50.000 Patienten in der Notaufnahme und in der Unfallaufnahme versorgt, von denen rund die Hälfte stationär aufgenommen werden muss. Damit stellt das Klinikum einer der größten Notfallversorger in Süddeutschland dar und ist als überregionales Traumazentrum für Schwerstverletzte, überregionale Schlaganfalleinheit und Chest-Pain-Unit für die Herzinfarktversorgung rund um die Uhr die zentrale Anlaufstelle für alle lebensbedrohlichen Notfälle.

Notfallmediziner Prof. Dr. Olver Hautmann

Mediziner verschiedener Fachgebiete entscheiden gemeinsam
Mit dem neuen Ärztlichen Direktor wird die Entwicklung der Notfallversorgung zur interdisziplinären Einheit fortgesetzt, in der ein Team erfahrener Notfallmediziner nach einer ersten Aufnahme des Patienten schnell entscheidet, welche Erkrankung vorliegt, welche weiteren Diagnostik- und Therapiemaßnahmen einzuleiten sind und welche Ärzte anderer Fachabteilungen eventuell hinzugezogen werden müssen. Diese bereichsübergreifende Zusammenarbeit erfordert eine hohe fachliche Kompetenz bei der ersten Einschätzung von Notfallpatienten und eine intensive Abstimmung mit allen Fachdisziplinen des Krankenhauses. 

Große Expertise des neuen Ärztlichen Direktors
Mit Prof. Dr. Oliver Hautmann wurde ein Spezialist gefunden, der in hohem Maß über die hierfür notwendige fachliche Expertise verfügt. Nach seinem Medizinstudium und der Facharztausbildung spezialisierte er sich bereits vor über 15 Jahren auf die Versorgung von Schwerstverletzten. Sein beruflicher Weg führte ihn dabei in den zurückliegenden Jahren über die USA, Großbritannien, Südafrika und Liberia nach Malaysia. Dort hat er als Ärztlicher Direktor der Abteilung Traumachirurgie am Klinikum der Universität von Kuala Lumpur die Notfallversorgung für mehr als 150.000 Patienten pro Jahr aufgebaut.


www.klinikum-ludwigsburg.de

September 2015. Redaktion mag21

Copyright Foto: PR/Kliniken-gGmbH Ludwigsburg

Freitag, 4. September 2015

Naturgut Stuttgart mit neuer Filiale in Korntal-Münchingen: Stadt und Gewerbeverein freuen sich


Freude in Korntal-Münchingen (Landkreis Ludwigsburg): Die regionale Bio-Supermarktkette Naturgut startete am 10. September 2015 in der Gemeinde ihre jetzt elfte Filiale. Das Stuttgarter Unternehmen ist seit der Gründung im Jahre 1994 mit inzwischen zehn Filialen fest in der Region Stuttgart verwurzelt. Erst vor Kurzem feierte die Firma den Start in Leinfelden-Echterdingen, Ortsteil Echterdingen. 

Wo befindet sich nun Naturgut in Korntal-Münchingen? In der Johannes-Daur-Str. 18. Nach aufwändigen Umbauarbeiten stellte Niko Tsiris, der Geschäftsführer von Naturgut, mit seinem Team die neue Filiale vor. Zur Eröffnung wird auch Meinrad Bauer erwartet. Er ist Gesellschafter von Naturgut und zugleich Geschäftsführer der Eselsmühle in Musberg, von der die Märkte u.a. Backwaren beziehen.

Schönes Wetter beim Opening: Naturgut in Korntal-Münchingen

Zum Opening kamen zudem Vertreter aus der Region, die sich freuen, dass ein neuer Gewerbebetrieb mit regionalen Wurzeln in Korntal-Münchingen anässig wird: der Korntaler Wirtschaftsförderer Stefan Wolf sowie der Technische Beigeordnete Ralf Uwe Johann, stellvertretend für Bürgermeister Dr. Joachim Wolf, ebenso die Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins und zugleich Stadt- und Kreisrätin, Viola Noack. 

Naturgut und bald auch Lidl und Edeka im Ort
Ralf Uwe Johann sagte beim Pressegespräch: „Die Stadtverwaltung begrüßt es sehr, dass mit der Eröffnung von Naturgut die Attraktivität der Johannes-Daur-Straße weiter gestärkt wird. Diese neue Nutzung stellt neben dem derzeit im Bau befindlichen Edeka und der geplanten neuen Lidl-Filiale am Bahnhof einen weiteren Schritt zur Weiterentwicklung der Stadtmitte Korntal dar.“

Backwaren und Kuchen kommen von der Eselsmühle  
Naturgut gestaltete die Filiale vollkommen neu, u.a. mit kundenfreundlichen Theken und Auslagen für die mehr als 5.000 Bio-Artikel aus aller Welt. Auch ein Bio-Bistro wurde in die neue Filiale integriert. Angeboten werden dort abwechselnd leckere Bio-Gerichte zum Mittagstisch, Snacks und Kaffeespezialitäten sowie Kuchen und Süßgebäck von der Eselsmühle aus Musberg.

Biolandhof Grieshaber aus Ditzingen ist Lieferant
Mehr als 70 regionale Erzeuger und Lieferanten aus Baden-Württemberg beliefern im Rahmen langjähriger Partnerschaften den Bio-Supermarkt. Obst und Gemüse kommen derzeit von 15 Erzeugern aus der Region täglich frisch vom Feld in die Naturgut-Filialen. Im Umkreis der Filiale sind dies nachfolgende Betriebe: Bioland-Hof Grieshaber aus Ditzingen, Demeter-Gärtnerei Sing aus Pleidelsheim, Naturata aus Murr, Huober und Erdmannhauser aus Erdmannhausen, Bauer Trautwein aus Kirchberg/Murr, demeter-Klingler aus Waiblingen.

Veranstaltung rund um gesundes Essen & Trinken
Vormerkung: Am Donnerstag, 10. Dezember 2015 findet erstmals ein Genießerabend in der Filiale Korntal im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Regionaler Genießerabend“ statt. „An diesem Abend präsentieren sich Erzeuger vor Ort bei uns in der Filiale“, erläutert Naturgut-Bereichsleiter für Marketing und Personal Volker Hummel das Konzept.


Die Besucher können dort direkt mit den Machern ins Gespräch kommen, ihre Fragen stellen und viel probieren. Zudem erhalten sie an diesem Abend zehn Prozent Rabatt auf ihre Einkäufe. Start ist um 20:30 Uhr mit einem Sektempfang und um circa 22 Uhr folgt dann eine Verlosung von Einkaufsgutscheinen. www.naturgut.net

September 2015. Redaktion mag21
Copyright Foto: PR




 

Freitag, 14. August 2015

Neues Steakhouse in Stuttgart: Abacco´s Steakhouse legt in Kürze am Rotebühlplatz los

Das Abacco Hotel in Korntal-Münchingen, vor den Toren Stuttgarts, verfügt bereits seit Juli 2014 über ein Steakhouse. Serviert wird nur bestes US-Prime-Beef. Es stammt von Black Angus-Rindern aus Oklahoma, alles aus artgerechter Tierhaltung und zu 100% ohne Hormonaufzucht. Motto: "Das beste Steak weit und breit"

Im Herbst 2015 wird das "Abacco´s Steakhouse" expandieren und in der Stuttgarter City das 2. Lokal eröffnen. Standort ist am Rotebühlplatz, wo zuvor das Karibiklokal Cibao sein Gück versuchte – aber schon bald schliessen musste.

Die Lage mit Außengastro ist 1A, außerdem stellen sich die Steakgriller hier der Konkurrenz: um die Ecke ist Maredo, Blockhouse und das exklusive Restaurant Meatery Stuttgart.


Mehr über das Steaklokal Meatery Stuttgart lesen Sie HIER (Testbericht) und HIER (Bericht über Spezialitätenabend mit Wagyu-Rind-Experte und Koch Ludwig Maurer). 

Welches Konzept verfolgt das Abacco´s Steakhouse? Spezialität sind US-Beef und Grilled Specials. Alles wird auf einem 400 Grad heißen Steinbrett serviert, wo das Fleisch weiter garen kann. Dazu gibt es drei hausgemachte Saucen mit Namen "drü Sössli" und knusprige Fries, Baked Potato mit Sour Cream sowie Salate.

Als Alternativen finden sich auf der Steakhaus-Karte auch spanisches Iberico-Steak, Hähnchenbrustfilet oder ein Riesengarnelenspieß.

Zum Fleisch sagen die Macher: "Wir verwenden ausschließlich Prime oder Choice ausgezeichnetes Rindfleisch, was die Marmorierung, der Fettanteil im mageren Fleisch meint". Nur 1,5 % aller US-Rinder erreichen den Prime-Standard.


Adresse: Abacco´s Steakhouse Stuttgart, Rotebühlplatz 10, 70173 Stuttgart-City. www.abaccohotels.com

August 2015. Redaktion mag21

Mittwoch, 12. August 2015

AOK Baden-Württemberg begrüßt die fünf neuen Pflegegrade ab Januar 2016 – Vorteile für Pflegebedürftige im Ländle

Die AOK Baden-Württemberg befürwortet ausdrücklich die fünf neuen Pflegegrade der jetzt von der Bundesregierung beschlossenen zweiten Stufe der aktuellen Pflegereform. „Damit wird endlich die Ungleichbehandlung von Menschen mit körperlichen Beschwerden und kognitiven Einschränkungen aufgehoben“, so Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg, dazu in Stuttgart. Positiv sei auch, dass durch die Umstellung kein Leistungsberechtigter schlechter gestellt werde.

Aufwertung der pflegerischen Betreuung
In dieser zweiten Stufe der Pflegereform, die in zwei Schritten zum 1. Januar 2016 und zum 1. Januar 2017 in Kraft tritt, ragt aus Sicht der Südwest-AOK der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff mit seinem umfassenden Verständnis von Pflegebedürftigkeit heraus. Pflegerische Betreuung stehe jetzt gleichrangig neben körperbezogenen Maßnahmen. Die fünf neuen Pflegegrade erfassen den Bedarf Pflegebedürftiger wesentlich genauer, denn künftig werde für die Einstufung der Grad der Selbständigkeit gemessen und nicht mehr die Zeit, die zur Pflege der jeweiligen Person notwendig sei.

Durch die Einteilung in nun fünf Grade (statt bisher drei Stufen) wird kein Pflegebedürftiger schlechter gestellt. Hier gilt der Besitzstandsschutz: Alle Pflegebedürftigen erhalten weiter ihre Leistungen, viele höhere als bisher.

Bereits mit der zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen ersten Stufe der Pflegereform seien richtige Ansätze auf den Weg gebracht worden. Als richtigen Schritt bewertet Hermann die Dynamisierung der Pflegeversicherungsleistungen, die seit Anfang des Jahres 2015 gilt. Aber auch hier sei weiterhin eine gesetzlich festgelegte und regelmäßige „Preisanpassung“ erforderlich, damit der Wert der Leistungen zumindest stabil bleibe. Die Leistungsausgaben für die Pflegeversicherung stiegen bei der AOK-Baden-Württemberg von 2009 bis 2015 um 31 Prozent von 1,19 auf 1,56 Milliarden Euro.

Pflegeversicherung wird teurer
Zur Finanzierung der Leistungsverbesserungen werden mit der zweiten Stufe der Pflegereform die Beiträge zur Pflegeversicherung um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Dadurch stehen ab 2017 jährlich 2,5 Milliarden Euro mehr für dauerhafte Leistungsverbesserungen in der Pflege zur Verfügung.

Mehr Informationen zu Pflegethemen, häuslicher Betreuung, Altenhilfe und 24h-Betreuung in Baden-Württemberg lesen Sie in unserem Newsblog www.pflegeinfos.net.

August 2015. Redaktion mag21

Dienstag, 11. August 2015

Bio-Garten-Messe im Weleda Erlebnis-Zentrum 2015: eine interessante Veranstaltung für Hobbygärtner und Umweltbewusste


Ein Jahr nach der Landesgartenschau in Schwäbisch-Gmünd fand im Weleda-Erlebnis-Zentrum oberhalb der Stadt zum ersten Mal die „Biogartenmesse“ im Ländle statt – die einzige Gartenmesse in Deutschland mit ausschließlich zertifizierten Bio-Gartenbaubetrieben.

Die Weleda-AG war Sponsor der Veranstaltung und stellte ihr Gelände rund um Seerosenteich und Heilpflanzengarten zur Verfügung. Die Organisation der „Ouvertüre in Grün“ mit 56 Messeständen lag in den Händen der Wiesbadener Landschaftsarchitektin Batya-Barbara Simon.


Das Angebot umfasste Zier-, Nutz-, und Wildpflanzen, Bäume und Sträucher, Saatgut und alles für die ökologisch nachhaltige Gartenpflege. Die Besucher konnten die zehn Gebote des Biogärtners lernen und zum Beispiel erfahren, wie man seine Zitronenbäume im Wintergarten gut durch die Jahreszeiten bringt.

Das Wetter machte mit bei der Biogartenmesse 2015
 

Vom Podest nach englischem Vorbild dozierte der Staudenpapst Dieter Gaissmayer aus Illertissen über seine Blumen-Philosophie und sein Museum der Gartenkultur in der Stadt im Landkreis Neu-Ulm sowie die neue Stiftung. Schauspiel-Gärtnerinnen mit roten Pappnasen lockerten die Atmosphäre auf.
 

Von Teufelsabbiss und Eisenhut
Die temperamentvolle Gartenexpertin Heike Boomgaarden von der SWR-Fernsehsendung „Grünzeug“ kürte auf der Veranstaltung in Schwäbisch-Gmünd im Namen der Loki-Schmidt-Stiftung die Blume des Jahres 2015. Gegen eine Spende verschenkte sie „Teufelsabbiss“, eine gefährdete, blau-lila blühende Wiesenblume.

Natürlich war die Messe auch eine PR-Veranstaltung der seit 1921 bestehenden Firma Weleda. Im Stundentakt fanden Führungen durch den Heilpflanzengarten statt, der sich sonst hinter einem geheimnisvoll verschlossenen Tor verbirgt. Das interessierte Publikum passierte über hundert Pflanzen und erfuhr zum Beispiel, wo die Rohstoffe zum Beispiel für das beliebte Weleda-Duschgel hergestellt werden.

Beeindruckend ist der blaue Eisenhut: In der Antike wurden damit römische Kaiser vergiftet, doch in der Homöopathie hilft er gegen Fieber und Schockzustände. Der Eisenhut, auf Lateinisch „Aconitum napellus“, ist beispielsweise im Weleda-Grippemittel „Infludo“ enthalten.

Die rosigste Seite des Tages
Das Weleda-Paradies wurde wieder abgesperrt und eine geheimnisvolle Fee entführte die Gäste dann zum Stand der Bioland Rosenschule Ruf aus Bad Nauheim, dem Mekka der Rosenzüchter. Die Königin der Blumen lockte auch mit Rosenmarmelade und Rosensekt. Mit Roseneis in der Hand verweilten wir noch einmal bei den wunderschönen Schnittblumen von Andrea Köttner aus Obermarchtal (mehr über die Expertin HIER) Ein Tag wie im Garten Eden! 

Mehr Infos unter www.biogartenmesse.de

August 2015. Karin Wörner/Redakion mag21
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